Christoph Moinian, Horn

Christoph Moinian wurde in Schleswig in Norddeutschland in eine Artztfamilie geboren. Er begann sein Studium 1982 in Hannover bei Prof. Jan Schroeder. Es folgte ein Stipendium in den USA und ein Studienaufenthalt bei Philip Farkas an der Indiana University in Bloomington. 1985 wechselte Christoph Moinian an die Hamburger Musikhochschule zu Prof. Ab Koster, legte 1989 seine Diplomprüfung ab und bestand 1992 sein Konzertexamen mit Auszeichnung. Bereits 1991 wurde er Solohornist der Mecklenburgischen Staatskapelle in Schwerin.

Christoph Moinian hat als Solist diverse Solokonzerte mit der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin aufgeführt - so die Hornkonzerte von Richard Strauß (im Sinfoniekonzert und auf einem Polen-Gastspiel in Warschau) das Concertino von C.M. Weber oder alle Konzerte von W.A. Mozart und, mit den Hamburger Sinfonikern, das zweite Hornkonzert von Richard Strauß in der Laizhalle Hamburg. Mit der „Akademie für alte Musik- Berlin“ hat er auf einer Europa Tournee als Partner von Andreas Scholl die Hornarie aus der Oper Julius Caesar von G.F. Händel gespielt.

Im Bereich der historischen Aufführungspraxis musiziert Christoph Moinian seit 2001 als Solohornist der Cappella Coloniensis des WDR. Regelmäßig wirkt er in zahlreichen Orchestern für historische Aufführungspraxis mit, so z.B. im Orchester des 18. Jahrhunderts- Amsterdam, der neuen Düsseldorfer Hofmusik, Tafelmusik-Toronto, Chapelle Royal und Concerto Copenhagen.

Sein Ruf als Spezialist in diesem Bereich lässt ihn auch als Lehrer sehr gefragt sein, so hat er u. a. 2003 einen Meisterkurs am Konservatorium in St. Petersburg gegeben. Christoph Moinian ist Mitbegründer des renommierten „ensemble acht“, mit dem er schon Konzerte in ganz Europa gegeben hat, und ferner ist er Mitglied des „Deutschen Hornensembles“.

Zahlreiche CD-Einspielungen geben Auskunft seines Schaffens, im Bereich der historischen Aufführungspraxis und der Kammermusik.

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