La Fête de Sérail

Ein Fest der Sinne zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Rauschende Feste, Wohlgerüche und Luxus: die Vorstellung von orientalischen Harems und Serails faszinierte die Menschen im Europa des 18. Jahrhunderts. In dieser Zeit herrschten die Frauen im Harem, wurden in Musik, Dichtung, Rhetorik und Wissenschaft ausgebildet - und waren nicht nur Objekte der Begierde. Frauen wie Dilhayar Kalfa komponierten und befassten sich intensiv mit der Kultur des christlichen Europas. Im christlichen Europa wusste niemand, was im Harem wirklich geschah. So entstanden Geschichten und Mythen - ein Zauber, der den Harem bis heute noch umgibt.

Das Ballett La Fête du Sérail von Christian Cannabich spielt mit diesem Thema, und auch W. A. Mozart beschäftigt sich in seiner Zaide mit dem Sujet. Aus beiden Werken werden Ausschnitte in das Programm eingebunden und durch weitere Kompositionen von Kalfa, Ufki und Bobowski ergänzt.

Im Rahmen des Programms Fête du Sérail werden Wunsch und Wirklichkeit einander gegenübergestellt. Als Vorbild dient dabei der Austausch von Musikern der Gesandtschaften aus Orient und Okzident, wie er im 18. Jahrhundert tatsächlich stattfand.

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