Foto: peuserdesign.de

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Vivaldi recomposed

Ungewohnte Klanghorizonte eröffnen: Die Grenzen zwischen „E“- und „U“-Musik aufheben – das hat der deutsch-britische Komponist Max Richter mit seinem Werk „Vivaldi recomposed“ erreicht.

Warum gerade Vivaldi und seine „Vier Jahreszeiten“? Ein Werk, das nahezu omnipräsent ist und sich auch im Original immer noch großer Beliebtheit erfreut? Max Richters Antwort ist klar: „‚Die vier Jahreszeiten‘ gehören zu den ersten Stücken klassischer, genauer: spätbarocker Musik, die ich in meinem Leben hörte. Das Werk ist ein omnipräsentes Klangobjekt und wie kein anderes Teil unserer musikalischen Landschaft und meines täglichen Lebens. Ich höre es regelmäßig im Supermarkt und werde mit ihm ständig in Telefon-Warteschleifen oder in der Werbung konfrontiert.“

Mit seiner Bearbeitung hat Richter das Werk in die Jetztzeit geholt und es einer Frischekur unterzogen. Dabei ist ein großer Respekt vor dem Original und seiner Interpretationsgeschichte zu erkennen, so dass auch eingefleischte Vivaldi-Fans überzeugt werden.

Auch Weltklasse-Geiger Daniel Hope und das Orchester l’arte del mondo, mit denen Max Richter seine Komposition umsetzt, zeigen sich begeistert von der Neukomposition: „Mir hat das Projekt um eines der heiligsten Stücke der Musikgeschichte, diese radikale „Tour de France“ für einen Sologeiger, unglaublich viel Freude bereitet.“ ... „Max’ Bearbeitung hat mein Gehör aber ganz neu gefordert und mir gleichzeitig wieder Appetit auf den ‚Original-Vivaldi‘ gemacht.“

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